Friedrich Gamerith, geb.1969, stammt aus einer
Musiker- und Künstlerfamilie im Burgenland. Schon mit 7
Jahren stahl er Geld von seinen Eltern. Mit 8 gewann er sein
erstes Judoturnier. Mit 9 sang er Lieder aus Schuberts Schöne
Müllerin. Mit 10 gewann er sein erstes Skirennen. Mit 12
gründete er ein Fußballteam und war Herausgeber einer
Fußballzeitung. Mit 13 absolvierte er seine ersten Radio-
und Fernsehauftritte als Bassist im Ensemble seiner Schwester
und begann Lieder zu schreiben. Mit 14 war er Herausgeber der
Schülerzeitung "Interclass Journal"
Mit 15
gründete er seine eigene Band "Globus" und organisierte
zahlreiche Benefizveranstaltungen für Afrika. Mit 17 verbrachte
er ein Jahr als Austauschschüler in der Karibik (auf Kosten
seines Vaters). Mit 19 bereiste er ein halbes Jahr lang die USA
(auf Kosten seines Vaters).
Nach dem Studium an der Jazzabteilung der Musikuniversität
Graz zog er mit 24 nach London, wo er 10 Jahre lebte, ein
Postgraduate Studium an der Guildhall School of Music and
Drama absolvierte, und sich danach als Jazzsänger und -pianist
etablierte. Neben Komponier- und Lehrtätigkeit arbeitete
er als Hauspianist in den renommiertesten Clubs (Waldorf,
Savoy, Dorchester) ebenso wie in den miesesten Löchern.
Seine Arbeit führte ihn schließlich auf vier
Kontinente. Engagements als Piano Entertainer in praktisch
allen Ländern Europas, den USA und Südafrika, sowie
auf britischen und US-Kreuzfahrten (P&O, Cunard, Crystal
Cruises) und bei Events internationaler Konzerne wie BMW und
Sony.
Nach seiner Rückkehr nach Österreich 2004 konnte
er sich innerhalb weniger Monate als Liedermacher
und Kabarettist etablieren und mit seinen humoristischen
Liedern ein breites Publikum ebenso wie führende Persönlichkeiten
aus Politik und Wirtschaft begeistert - so zum Beispiel
Walter
Jany, Kraftfahrer beim Burgenländischen Müllverband,
oder Wolfgang Schüssel, ehem. Kanzler der Republik Österreich.
Sein Lied zur Erhaltung
des Postamtes fand im
Dezember 2004 Österreichweites
Medienecho und wurde trotz seiner enormen Qualität im Regionalradio
und auf Ö3
gesendet.
Zwischen 2004 und 2008 entstand ein Katalog von mehreren
hundert Eigenkompositionen,
vier Kabarettprogrammen,
einem Musical,
drei Theaterstücken und fünf CDs.
Seit 2005 schreibt er Lieder und moderiert Events für
Auftraggeber aus der Wirtschaft und diversen Institutionen. 2006 begann sich Gamerith ernsthaft mit der Finanzkrise
und dem Wirtschafts- und Finanzsystem im Allgemeinen auseinanderzusetzten,
und meldetet sich Ende 2008 mit dem Kabarettprogramm und der
CD zur Finanzkrise GUMMIBÄREN
LÜGEN NICHT zu Wort.
2010 übernahm er die künstlerische
Leitung der Burgspiele
Güssing,
wo er Oscar Wildes "Ein idealer Gatte" und eine
Adaptierung von "Das Gespenst
von Canterville" auf die Bühne brachte. 2011 stehen
"Charleys Tante" und "Peter Pan" auf dem Programm.
Zu seinen privaten Vergnügungen gehört die Beschäftigung
mit Volkswirtschaftslehre, Architektur
und Dorferneuerung.
Seine besondere Liebe und Aufmerksamkeit allerdings gehört
seinem Garten, dem er sich mehrere Stunden täglich widmet.
Bei Regenwetter schmökert er in seinen Büchern
- über historische Gärten,
alte Häuser und Möbel, Ökonomie, Geschichte,
Religion und alles, was das Leben sonst so anschwemmt. Er
liebt Trinnica
Jones und spielt mit dem Gedanken, Österreichischer
Bundespräsident zu werden - oder Bürgermeister.
Vorher möchte er noch eine Familie gründen.
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